Hockey-News

WJB zahlt einiges an Lehrgeld

von Annika Illerhaus

 

Am Samstag, den 10 Januar 2016, hatte unsere weibliche Jugend B ihr zweites Hallenturnier.

Zuerst spielten wir gegen Club Raffelberg, die an diesem Tag die Gastgeber dieses Turniers waren. Schon in den ersten paar Minuten bemerkten wir und unsere Trainerin, Annika Illerhaus, dass irgendetwas nicht stimmte. Wir spielten so unkonzentriert wie schon lange nicht mehr, der Fünferwürfel, den unsere Trainerin anordnete war nur ein Haufen und ein Durcheinander. Wir gewannen weder ein Eins gegen Eins noch konnten wir die Gegner aufhalten in unseren Schusskreis einzudringen und gnadenlos Tore zu schießen. Die erste Halbzeit verließen wir mit einem 0:3. Auch in der zweiten Halbzeit wurden wir nicht wach und verpassten bei einer gegeben Ecke die Chance zumindest ein Tor zu schießen, der Ball ging dabei an den Innenpfosten. So verloren wir das erste Spiel haushoch mit einem Spielstand von 0:10.

Es galt als nächstes Düsseldorf zu schlagen, doch alle wussten, dass dies so gut wie unmöglich war. Das zweite Spiel, welches direkt nach dem ersten stattfand, war von der Konzentration her schon besser und wir gewannen wenige 1 vs.1 Duelle. Es schien so als wenn einige Spieler unserer Mannschaft sich endlich aufgerafft hatten zu kämpfen, jedoch reichte das nicht um ein Tor zu schießen. Mit einem 0:5 gingen wir in die Halbzeit. Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir nicht viel gegen unsere Gegner ausrichten. Das Spiel endete mit einem 0:11.

Das dritte Spiel gegen Kahlenberg verlief am besten, zwar nicht wie gewollt (wir hofften auf ein Unentschieden), aber am besten. Wir kämpften mehr um den Ball, doch leider gelang es Kahlenberg in der ersten Halbzeit immer mit dem selben Schema, den Ableger vor das Tor, vier Tore zu erzielen. In der zweiten Halbzeit gelang es den Gegnern mehrere Tore hintereinander zu schießen und das Spiel endete mit einem 0:9 (nicht zweistellig!).

Ein Wort an unsere Mädchen/Trainer:
Ich denke wir haben alle gemerkt, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich habe von vielen gehört, dass sie sich zumindest ein Tor oder ein Unentschieden wünschen. Ich wünsche mir das ebenfalls. Wir spielen in der Oberliga, obwohl unsere Mannschaft nicht die beste ist. Unsere Trainerin macht alles für uns und spornt uns immer wieder beim Training an. Wir sollten uns mehr anstrengen, um auch ihr mehr Spaß an der Sache zu bereiten und natürlich um sie stolz zu machen. Es steht noch ein Tunier aus und obwohl wir letzter in der Tabelle sind, sind wir erster von unten und in unseren Herzen. Das beste kommt immer zum Schluss. Wir sind ein Team und halten zusammen.

MSV Fighting! Elea Kalinski

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